Fahrradtasche oder Rucksack? Transportmöglichkeiten auf dem Fahrrad

Fahrradtasche oder Rucksack? Transportmöglichkeiten auf dem Fahrrad

Fahrradfahren macht Spaß. Viele Radler nutzen ihr Gefährt aber auch zum Einkaufen oder sind damit mehrere Tage auf Achse, zum Beispiel im Urlaub. Im Auto gibt es zum Transport von Gepäck oder anderen Utensilien die Rücksitzbank und den Kofferraum als Ladefläche. Bei Zweirädern fehlen diese Möglichkeiten. Lösungen sind hier eine Fahrradtasche oder der Rucksack, um persönliche Dinge auf dem Fahrrad mitnehmen zu können.

Transportmöglichkeiten auf dem Fahrrad

Irgendetwas ist immer auf dem Rad zu transportieren, ob nun auf der kurzen Fahrt zum Bäcker oder auf dem Arbeitsweg. Bei längeren Radtouren werden ebenfalls viel Ausrüstung und Verpflegung eingepackt. In den meisten Fällen verwenden Fahrradfahrer zum Transport dieser Habseligkeiten den Gepäckträger oder einen normalen Rucksack. Fachhändler bieten aber auch Fahrradtaschen an, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt. Als Alternative kommen vor allem für kleinere Sachen zusätzlich die Sattel- und Lenkertasche in Frage. Allerdings stoßen diese Optionen auch an ihre Grenzen. Wer größere Güter fortbewegen will, greift auf ein Lastenrad oder einen Fahrradanhänger zurück.

Die Vorteile einer flexiblen Fahrradtasche

Der große Vorteil einer Fahrradtasche besteht darin, dass es davon verschiedene Abwandlungen gibt. Sie können je nach Bedarf und dem persönlichen Fahrgefühl am Rad angebracht werden:

  1. an der Lenkerstange
  2. unterhalb des Sattels oder an der Sattelstange
  3. direkt am Fahrradrahmen
  4. am Gepäckträger

Abgesehen von der letzten Option benötigen die anderen Varianten meist noch zusätzliche Bauteile als Halterung. Bei der Befestigung von Fahrradtaschen ist vor allem hinten am Gepäckträger darauf zu achten, dass idealerweise jeweils Taschen auf beiden Seiten hängen. Auf diese Weise bleibt das Gleichgewicht gewahrt und die Steuerung wird während der Fahrt nicht zu einem wackelnden Akt der Balance.

Die Investition in eine Fahrradtasche lohnt sich jedoch schon wegen der Sicherheit. Häufig halten Radler ihre Utensilien aus Bequemlichkeit einfach nur fest oder hängen die vollen Einkaufstüten einfach an den Lenker. Darauf zu verzichten, seine Mitbringsel verstauen zu wollen, ist deshalb keine gute Idee. Wer mit seiner Ladung nämlich nur mit einer Hand am Lenker über die Straße rollt, riskiert bei einem unvorhergesehenen Ereignis einen Sturz und dazu böse Verletzungen.

Fahrradtaschen sind außerdem sehr gut für Langstreckenfahrer und Fahrradtouren geeignet. Sie bieten nicht nur ausreichend Stauraum, sondern schützen das Gepäck auch vor Schmutz und Nässe. Mit einer wasserdichten Fahrradtasche bleiben Zubehör und Klamotten trotz Regen und Spritzwasser trocken.

Der Rucksack als Alternative und Allrounder im Alltag

Fahrradfahrer, die meist die kurzen Distanzen zurücklegen, nutzen häufiger einen Rucksack. Er kommt ohne zusätzlichen Anbau aus und ist zudem praktisch und bequem. Ein Rucksack kann alternativ auch immer auf einen vorhandenen Gepäckträger mit einem Sicherheitsgurt befestigt werden.

Wer damit fährt, genießt jederzeit ein agiles Fahrgefühl. Im Vergleich zu einer Fahrradtasche spielt auch die Balance und Steuerung, besonders bei einer Kurvenfahrt, keine große Rolle. Trotzdem eignet sich ein Fahrradrucksack nicht für jede Tour mit dem Fahrrad.

Nicht zu unterschätzen ist die Beanspruchung des Körpers, je schwerer das Gewicht auf dem Rücken ist. Viel Gepäck im Rucksack auf langen Fahrradtouren ist daher nur für erfahrene und trainierte Radsportfreunde empfehlenswert. Lässt nämlich irgendwann die Kraft nach, führt die drückende Last dazu, dass sich die Sitzposition ungesund verändert. Eine schmerzende Wirbelsäule ist die Folge.

Lenkertasche für die kleinen Dinge

Im alltäglichen Straßenbild dominieren als Transportmöglichkeit auf dem Fahrrad meist die beiden bisher genannten Varianten. Die klassische Fahrradtasche oder ein Rucksack sind für eine kurze Runde auf dem Bike völlig überdimensioniert. Wer etwa nach Feierabend gern noch in den Sonnenuntergang radelt, kommt mit einer kleinen Lenkertasche oder Satteltasche gut aus. Dort finden persönliche Utensilien, beispielsweise das Mobiltelefon, die Brieftasche oder eine Sonnenbrille genauso ihren Platz wie nützliches Werkzeug. Diese Taschen sind so praktisch, weil alle Gegenstände schnell griffbereit sind und ebenso zügig wieder verstaut werden können.

Ein Lastenrad für große Gegenstände

Die schönste Fahrradtasche stößt irgendwann an ihre Grenze. Wer große Fracht transportiert, muss aber nicht sofort wieder auf das Auto umsteigen. Denn auch mit dem Fahrrad ist es kein Problem, wuchtige oder sperrige Ausrüstung zu befördern. Die Lösung ist ein Lastenrad oder ein Fahrradanhänger, der auch als Kindersitz funktioniert. Solche zum Teil sehr preisintensiven Spezialräder sind eher in logistischen Unternehmen, zum Beispiel bei der Post, im Einsatz. In einigen Großstädten fahren mittlerweile auch immer mehr private Menschen damit auf den Straßen herum. Der Personentransport auf dem Fahrrad erfolgt oft mit einer Rikscha oder einem Tandem.

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